Wenn Profis mit Jugendlichen arbeiten…  

… kann nur gutes dabei herauskommen! Die Idee von Lars Herrmann, ein Basketballcamp für Jugendliche zu organisieren, dass von Profis geleitet wird und möglichst vielseitig ist, hat sich bereits 2016 als Erfolg ausgewiesen. N.B.A. – Never Be Average (sei niemals durchschnittlich) hat in diesem Jahr, den Erfolg vom letzten getoppt. Die 30 jungen BasketballerInnen kamen diesmal aus zehn verschiedenen Vereinen. In dem fünftägigen Camp wurden die Jugendlichen (Jahrgänge 2001-2007) von Michael Payne und Torrell Martin, der bereits im letzten Jahr versprochen hatte, wieder zu kommen, trainiert.

Gruppenfoto mit Individualtrainer Paul Gudde

 

Von Dribbling und Wurfübungen bis zum Erzählen des persönlichen Werdegangs mit allen Vor- und Nachteilen im Profisport, war alles dabei. Neben den US-Amerikanern, war auch der deutsche Streetball-Pioneer Paul Gudde mit dabei. Er hat mit den TeilnehmerInnen vor allem das Ballhandling behandelt. Die Trainer und deren Einheiten kamen entsprechend gut bei den Jugendlichen an. 

Torrell Martin erklärt die nächste Übung

 

Aber das Konzept würde ohne die abwechslungsreichen anderen Einheiten nicht so gut aufgehen. Melina Kopp von den Giro-Live Panthers Osnabrück (2. Liga) berichtete von ihren Erfahrungen im Damenbasketball. Valentin Ritter und Lisa Gräbe haben das Thema Ernährung aufgegriffen und Julia Herrschaft war für den Bereich Fitness zuständig. Deutsch-Amerikaner und ehemaliger Coach von Torrell Martin, Doug Spradley, stattete dem Camp ebenfalls einen Besuch ab und erklärte, worauf es im Profisport ankommt. Während der Tage haben diverse Turniere und Quizrunden stattgefunden, um zum Schluss den MVP (Most Valuable Player) zur krönen – die elfjährige Melina hat sich gegen ihre Mitstreiter durchsetzen können. Vorfreude besteht schon auf einen gewünschten Programmpunkt im nächsten Jahr: Rollstuhlbasketball, denn alle TeilnehmerInnen möchten wiederkommen! 

Torrell Martin und Michael Payne mit Camp-MVP Melina