4. Special Olympics Landesspiele Niedersachsen in Hildesheim

Vom 14. bis 16. Juni 2017 wird Hildesheim der Gastgeber der 4. Special Olympics Landesspiele sein.

Rund 1.000 Athletinnen und Athleten, etwa 300 Betreuerinnen und Betreuer sowie rund 250 freiwillige Helferinnen und Helfer werden in Hildesheim zu Gast beim Landeswettbewerb der Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung sein. „Zahlreiche hiesige Sportvereine und Institutionen werden dafür sorgen, dass die Special Olympics 2017 allen Beteiligten in positiver Erinnerung bleiben werden“, ist sich Oberbürgermeister Ingo Meyer mit Blick auf das breite Netzwerk an Unterstützern sicher. „Ich freue mich auf ein großes Fest im Zeichen der Inklusion!“

„Inklusion und Sport spielen in unserer Stadt eine wichtige Rolle und haben hier eine gute Tradition: Der Sport in der Stadt Hildesheim bietet perfekte Teilhabemöglichkeiten.  Hildesheim ist genau der richtige Ort für die Ausrichtung der Special Olympics“, ergänzt Malte Spitzer (Stadt Hildesheim, Dezernent für Jugend, Soziales, Schulen und Sport). Das kann Vera Neugebauer (Präsidentin Special Olympics Niedersachsen) nur bestätigen: „Die Projektgruppe der Stadt Hildesheim vor Ort leistet hervorragende Arbeit und tut alles dafür, die Veranstaltung entsprechend vorzubereiten. Ich freue mich sehr, dass wir im Juni in Hildesheim zu Gast sein werden und bin mir sicher, dass die Special Olympics Niedersachsen 2017 ein Erfolg sein werden!“

Kooperationspartner sind neben der Stadt Hildesheim die Lebenshilfe Hildesheim, zahlreiche Hildesheimer Sportvereine, die Event Werft und das Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie. „Wir bauen Brücken für Teilhabe und Inklusion im Verwaltungshandeln. Daher ist es uns wichtig, diese besondere Veranstaltung für Menschen mit Behinderung am Standort unserer Hauptstelle in aktiver Form und zahlreich zu unterstützen“,  erklärt Pressesprecher Michael Haase vom Landesamt  „und wir freuen uns auf die Begegnungen mit Menschen, für die wir sonst in anderen Formen tätig sind.“

Neben Wettbewerben in neun Sportarten wird es auch ein Rahmenprogramm mit Eröffnungs- und Abschlussfeier, einem Fackellauf, einem Kulturbankett des Vereins Lebenshilfe auf dem Marktplatz und dem Platz An der Lilie sowie ein Gesundheitsprogramm geben. Dabei sollen selbstverständlich auch die hiesigen Sportvereine und Institutionen, die mit Menschen mit geistiger Behinderung zu tun haben, einbezogen werden und ihre Arbeit und Angebote präsentieren können.

Special Olympics wurde in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts in den USA von Eunice Kennedy-Shriver, der Schwester von John F. Kennedy, aus der Idee heraus gegründet, Menschen mit geistiger Behinderung eine Teilhabe an Sportaktivitäten und -veranstaltungen zu ermöglichen. Heute ist Special Olympics mit fünf Millionen Athletinnen und Athleten in 170 Ländern vertreten und somit weltweit die größte, vom IOC offiziell anerkannte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung.