Ehrenamtliche Integrationsbeiräte

Bei der Integrationsarbeit vor Ort spielen die ehrenamtlichen Integrationsbeiräte, Migrationsbeiräte oder Integrationsausschüsse eine wichtige Rolle und erfüllen vielfältige Aufgaben wie etwa:

  • Interessenvertretung der Migrantinnen und Migranten und Beratung des Rates
  • Beratung in aufenthaltsrechtlichen Fragen, Flüchtlings- und Asylrecht, Einbürgerungsangelegenheiten sowie Vermittlung zu Beratungen zu allen sozialen Fragen
  • Kooperation und Zusammenarbeit zwischen Behörden, Migrantenselbstorganisationen, Sozialträgern usw.
  • Migrantenspezifische und interkulturelle Fragen
  • Interkulturelle Öffentlichkeitsarbeit zu migrantenspezifischen Themenschwerpunkten
  • Förderung der kulturellen Aktivitäten der verschiedenen Nationalitäten als Beitrag zur Verständigung
  • Aufklärungs- und Informationsarbeit zum Abbau von Vorurteilen, Fremdenfeindlichkeiten und Rassismus

Dabei sind diese Gremien als freiwillige Einrichtung der Kommune üblicherweise sparsam finanziert und bauen vor allem auf ehrenamtliches Engagement. Finanzielle Möglichkeiten für eigene sinnvolle oder überfällige Projekte bestehen kaum.

Die Stiftung hat vor diesem Hintergrund ein Förderprogramm eingerichtet, mit dem ehrenamtliche Integrationsbeiräte in Niedersachsen bei konkreten Projekten mit bis zu 5.000 Euro unterstützt werden.

GEFÖRDERT WERDEN BEISPIELSWEISE FOLGENDE VORHABEN:

  • besondere Fortbildungen
  • Teilnahme an Kongressen
  • Organisation eigener Veranstaltungen (Fach- oder Beratungsveranstaltungen)
  • eigene interkulturelle Veranstaltungen (z. B. „Fest der Kulturen“, „interkulturelles Sport- und Spielfest“)
  • eigene Nachwuchsarbeit oder besondere öffentlichkeitswirksame Projekte und Veranstaltungen

Nicht gefördert werden Projekte oder Veranstaltungen Dritter.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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