• Junge SportlerInnen wollen hoch hinaus 

    Und dass dieses auch mit Behinderung geht, zeigten die TeilnehmerInnen des Para-Jugensport-Events am 21.09.2017 in Hannover. Ob klettern an der 15m hohen Kletterwand, Kanu fahren im kühlen Nass des Maschsees oder mit dem Handbike über die Wege düsen, die Kinder und Jugendlichen haben an diesem Tag alles ausprobieren dürfen.

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    Telemann – Kann man das tanzen?

    Am 10. September 2017, um 19.30 Uhr feiert die zeitgenössische TPZ-Tanzproduktion im Großen Haus des Theater für Niedersachsen Premiere.

    Im Telemann-Jahr 2017 inszeniert das TPZ Hildesheim „Auferstehung & Himmelfahrt Jesu“ mit Profi-Vokalsolist*innen, -Musiker*innen sowie Laien-Tänzer*innen zwischen 7 und 70 Jahren. Mit dabei ist auch das preisgekrönte Jugendensemble Saltazio.

    Das generationsübergreifende Projekt übersetzt anlässlich des 250. Todestages von Georg Philipp Telemann dessen Werk in eine zeitgenössische Tanzproduktion. Das theaterpädagogisch-künstlerische Team – Judith Hölscher, Nicole Pohnert und Uta Engel – transportiert zusammen mit 40 Laiendarsteller*innen zwischen 7 und 70 Jahren sowie dem Jugendensemble Saltazio das musikalische Erbe des Barock-Komponisten in unsere Zeit. Dabei werden sie live auf der Bühne begleitet von dem Vokalsolistenensemble „Gli Scarlattisti“ in einer Besetzung mit 6 Sänger*innen und einem Barockorchester mit 18 Musiker*innen. Die musikalische Leitung hat Jochen M. Arnold inne, die künstlerische Leitung Uta Engel.

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    Wir sitzen alle in einem Boot für mehr Toleranz

    Mit über 300 Teilnehmern konnte die 8. multikulturelle Drachenboot-Regatta „Wir sitzen alle in einem Boot für mehr Toleranz“ am 26. Mai 2013 erneut eine rege Teilnahme verbuchen. Trotz Regen waren Kinder, Schüler, Vertreter von Parteien, Kirchen und Religionsgemeinschaften hoch motiviert und nahmen an der munteren, aber ernst zu nehmenden Regatta teil. Die Toleranzveranstaltung konnte somit erneut ein positives Zeichen für das interkulturelle Zusammenleben in Hannover setzen. Gäste waren u. a. Edelgard Bulmahn (MdB), Hauke Jagau (Regionspräsident), Stefan Schostok (SPD), Dr. Koralia Sekler (Vorsitzende des Nieders. Integrationsrates), Bernd Strauch (Bürgermeister), Matthias Waldraff (CDU) und Ingrid Wettberg (1. Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde).

    Teilnehmer am Drachenbootrennen "Wir sitzen alle in einem Boot für mehr Toleranz"

    Dieses Jahr war Polen Gastland der Veranstaltung, so dass extra Auszubildende des VW-Werks aus Poznan sowie Jugendliche der Liberalen Jüdischen Gemeinde Etz Chaim aus Warschau angereist waren, um an der Regatta teilzunehmen. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch die Ausstellung „Den Bildern Namen geben“ mit Fotos und Kommentaren junger deutscher und polnischer Auszubildenden von VW gezeigt.

    Viel Zuspruch fand die Podiumsdiskussion, die neben der Regatta durchgeführt wurde. Unter der Leitung von Marcin Wiatr (Literaturwissenschaftler) diskutierten Andrzej Szynka (Gesandter der Polnischen Botschaft Berlin), Dr. Koralia Sekler (Vorstandsmitglied des Niedersächsischen Integrationsrates), Ines Doberanzke (Gedenkstättenarbeit von VW-Azubis), Felix Rolf (Auszubildender Mediengruppe Madsack) und Adrian Bladowski (Azubi des VW-Werks in Poznan). Das Thema lautete „20 Jahre Partnerschaftsvertrag Großpolen mit Niederschlesien und Niedersachsen – Was haben wir voneinander gelernt? Was wollen wir miteinander lernen?“.

    Auch in 2014 soll es heißen „Wir sitzen alle in einem Boot für mehr Toleranz“. Die Veranstalter freuen sich schon jetzt auf die 9. Drachenbootregatta auf dem
    Maschsee in Hannover. Das Gastland wird Südafrika sein.

    Geboren wurde die Veranstaltung “Wir sitzen alle in einem Boot für mehr Toleranz”, als 2006 nach den Mohammed-Karikaturen in der syrischen Hauptstadt Damaskus die dänische Botschaft gestürmt und angezündet wurde und Fanatiker den Religionskrieg ausriefen. Das hat Werner Hohlbein, Dr. Hanno Saade und Herbert Pinnecke dazu bewegt, agil zu werden, unterstützt durch ein engagiertes und zuverlässiges Organisationsteam aus dem Verlagshaus Madsack.
    Das Ziel der Veranstaltung ist, den Dialog zwischen Jugendlichen unterschiedlichster Religion und Nationalität bedingt durch die integrierende Kraft des Sports zu fördern, um gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit und Religionsfanatismus zu Felde zu ziehen. Die Veranstaltung wird im jährlichen Rhythmus und nun zum 8. Mal durchgeführt. Sponsoren sind die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, Stiftung Sparda-Bank Hannover, Landeshauptstadt Hannover, ROSSMANN Drogeriemärkte, Lionsclub Hannover Maschsee, TUI, Klosterkammer Hannover und E.ON Avacon. Kooperationspartner sind die Liberale Jüdische Gemeinde Hannover e. V., Verbindungsbüro der Polnischen Vereine in Hannover und Niedersachsen e. V., Jazzclub Hannover, DTN, Haus der Religionen, DITIB und der Landespräventionsrat.

    Phantoms@School: Auch im sechsten Jahr etwas Besonderes

    Auch wenn es sich die etwas älteren der insgesamt 20 Schüler nicht unbedingt anmerken lassen wollten, so war es sicherlich auch für sie etwas Besonderes, als am Dienstag, 27. November, die New Yorker Phantoms-Spieler Dennis Schröder und Howard Sant-Roos die Sportstunde der Basketball-AG an der Gaußschule besuchten. 60 Minuten standen die beiden Basketballer mit den teils aufgeregten Gymnasiasten (Klasse fünf bis neun) zusammen auf dem Spielfeld und vermittelten ihnen dabei das Einmaleins des Basketballs.

    Der „Besuch einer Sportstunde“ ist Bestandteil von Phantoms@School (Teil des Sozialprojektes Phantoms@Future) und stößt auch im sechsten Jahr nach wie vor auf sehr großes Interesse. Dabei gestalten ein Trainer und meistens zwei Spieler eine Sportstunde mit Dribbel-, Pass- und Wurfübungen – und zwar so intensiv, dass auch schon mal der Schweiß läuft. „Deshalb finden wir dieses Projekt sehr gut und unterstützen es. Denn wir sind davon überzeugt, dass es wichtig ist, Kinder in Bewegung zu bringen. Sie sollen merken, dass Bewegung sich lohnt und genau in dem Punkt sehen wir bei diesem Projekt einen großen Erfolg“, sagte Steffen Krollmann. Der Vorstandsvorsitzende der Volksbank BraWo Stiftung und Botschafter von United Kids Foundations verschaffte sich vor Ort mit den weiteren Partner-Vertretern von Phantoms@School New Yorker, der Nordzucker AG und der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung einen Eindruck von der Sportstunde. Und mit der ging es dann nach einer Begrüßung durch New Yorker Phantoms-Sportdirektor Oliver Braun auch los.

    Zunächst wurden T-Shirts an die Schüler verteilt, ehe Phantoms-Jugendtrainer Hakim Attia Übungsanweisungen gab. Deren Umsetzung wurde mit scharfem Auge von den beiden Spielern, aber auch von New Yorker Phantoms-Cheftrainer Kostas Flevarakis und Assistant Coach Lars Masell beobachtet. „Das war ein Schritt zu viel“, sagte Masell zum Beispiel nach einer Korbleger-Aktion, zeigte dem Schüler aber sogleich, wie es richtig geht. „Es ist toll, wenn Persönlichkeiten wie hier die Basketball-Profis ihre Berühmtheit nutzen und Kinder zum Sport motivieren. Wir unterstützen derartige Projekte bereits an verschiedenen Standorten und tun dies auch gerne im Basketball, zumal sich dieser Sport einer zunehmend größer werdenden Popularität erfreut“, so Dr. Sønke Burmeister, Geschäftsführer Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung.

    Nach 60 Minuten des Basketballspielens musste manch ein Schüler etwas durchschnaufen, aber dennoch war ihnen aufgrund eines breiten Lächelns die Freude anzusehen. „Phantoms@School macht Laune und stärkt die Kids für das Leben, denn Basketball fördert Fitness und Koordination, Teamgeist und Spaß an intensiver Bewegung. Mit der richtigen Ernährung on top sind schon zwei wichtige Säulen für ein gesundes und ausgeglichenes Leben erfüllt. Das ist unsere Motivation als hier ansässiger Lebensmittelproduzent, Phantoms@School auch in diesem Jahr zu fördern“, betonte Axel Aumüller, Vorstandsmitglied der Nordzucker AG, Braunschweig. Und Tobias Laufer, Leiter Sponsoring bei New Yorker, fügte hinzu: „Wir sind seit der Geburtsstunde von Phantoms@School dabei und unterstützen dieses Projekt wie auch weitere Bausteine von Phantoms@Future aus voller Überzeugung. Zum einen, weil es natürlich die Bewegung fördert. Aber zum anderen auch, weil es zukünftige Fans intensiver mit einbezieht und eine tolle Nähe zu den Profis schafft.“

    Zum Ende der Veranstaltung bot sich für die Schüler die Gelegenheit, den Profis und Trainern in lockerer Runde Fragen zu stellen. Als ein Schüler wissen wollte, ob der NBA-Spieler Derrick Rose zu Dennis Schröders Vorbildern zählen würde, zückte Cheftrainer Kostas Flevarakis sein Handy und zeigte den Schülern ein Foto, auf dem er zusammen mit dem NBA-Spieler posierte. Spätestens das war dann auch für manch Älteren unter den Schülern etwas Besonderes und bildete den passenden Abschluss der gemeinsamen und außergewöhnlichen Sportstunde.

    MOTS – Moderner Tanz an Schulen

    Die Compagnie Fredeweß lädt die Kinder und Jugendlichen ins Tanzhaus im AhrbergViertel ein oder besucht die Schulen selber.  Als Publikum erleben die Schülerinnen und Schüler eine Tanzaufführung der Compagnie. Im Gespräch nach der Vorstellung lernen sie die Tänzerinnen und Tänzer kennen, stellen Fragen und diskutieren mit den Küstlern.

    Im festen Klassenverband tanzen Jungen und Mächen gemeinsam. Sie entwickeln zusammen Bewegungen. Blockaden und Vorurteile werden abgebaut. Das Bewegungsvokabular wird erweitert und eigene Geschichten werden entwickelt.

    Die Konzentration wird gesteigert, das Lampenfieber überwunden: Alle tanzen gemeinsam auf der Bühne. Vor einem Publikum. In schulinternen Vorstellungen, im Tanzhaus im AhrbergViertel oder an anderen öffentlichen Aufführungsorten.

    Weiterführende Information bietet die Homepage, des von der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung geförderten Projekts.

    SportXperten – Kinder interviewen Topsportler, filmen sie beim Training und sind bei Wettkämpfen dabei.

    Große Sportidole hautnah und ganz persönlich erleben – diese Chance bietet sich nicht oft. Umso aufgeregter waren die fünf Sechstklässler des Buxtehuder Gymnasiums Süd, die sich mit Isabell und Dominik Klein zum Interview trafen. Das wohl beste Handballer-Ehepaar Europas – beide spielen mit ihren Teams Buxtehuder TV und THW Kiel in der Champions League – stand den Schülern für das Filmprojekt „SportXperten“ Rede und Antwort.

    Die Schüler hatten sich auf die Fragerunde intensiv vorbereitet: Sie recherchierten im Vorfeld im Internet und werteten die Sportseiten der Tageszeitungen aus. Das Sportlerehepaar war überrascht, wie gut sich die jungen Sportexperten auskannten. Und so gelang es den jungen Fragestellern, den Sportprofis zahlreiche interessante Details aus ihrem Berufs- und Privatleben zu entlocken. Das Ergebnis kann man sich hier anschauen:

    Das Projekt „SportXperten“ wurde in Hamburg ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Medienkompetenz von Schülern zu fördern. Sie lernen, wie man recherchiert, die Kamera führt und einen Film schneidet. Das fertige, etwa zehnminütige Video wird dann ins Internet gestellt. Erstmals kam das „SportXperten“-Team jetzt an eine niedersächsische Schule. In Niedersachsen werden die „SportXperten“ gefördert durch die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung.

    In Hamburg läuft das Projekt schon seit längerer Zeit recht erfolgreich. Zuletzt interviewten dort Fünftklässler den HSV-Torhüter René Adler. Das Ergebnis kann man auf der Homepage der SportXperten bestaunen.

    Logo Integrale 2012Integrale 2011 – 2013. Das Sportfest der Religionen

    Seit 2011 veranstalten der Stadtsportbund Braunschweig e. V., die Stadt Braunschweig, die DITIB-Türkisch Islamische Gemeinde zu Braunschweig e. V., das Jüdische Soziokulturelle Zentrum Alexander David e. V., die Evangelisch-Lutherische Propstei Braunschweig und das kajune – katholischeJugendNetzwerk in der Region Braunschweig die „Integrale – Das Sportfest der Religionen“. Die jährliche Veranstaltung basiert auf einer Idee der DITIB-Braunschweig e. V. und dient der Förderung des interkulturellen/interreligiösen Miteinanders der drei Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam.

    Jede der drei Religionen wird durch 15 Jugendliche vertreten, die sich auf dem Sportfest in landestypischen Spielen miteinander messen. Zu den sportlichen Spielen zählen dabei:

    • Gorodki – eine russische Mannschaftssportart
    • Kubb – ein strategisches Geschicklichkeitsspiel
    • Tauziehen
    • Mendil kapmaca („Tuch schnappen“) – ein türkisches Mannschaftssportspiel
    • Istop-Stopp – Mannschaftsballspiel
    • Völkerball

    Insbesondere durch die sportlichen Aktivitäten soll den Jugendlichen ein das „Miteinander“ fördernde und bewusste Freizeitgestaltung nahegebracht werden. Hierbei sollen Verständnis für den anderen Glauben, gegenseitiger Respekt und sportliche Fairness vermittelt werden. Hierfür werden den teilnehmenden Jugendlichen auf einem Vorbereitungswochenende nicht nur die einzelnen Sportspiele näher gebracht. Sie bekommen auch wissen über die jeweils anderen Kulturen und Religionen vermittelt.

    Neben den sportlichen Aktivitäten ist die Integrale – Ähnlichkeiten mit den Begriffen Integration und Olympiade sind beabsichtigt – auch ein großes Familienfest auf dem man nicht nur sportliche Besonderheiten sondern auch kulinarische Spezialitäten der anderen Gemeinschaften kennen lernen kann.

    In jedem Jahr wird die Integrale von einer der drei Religionsgemeinschaften organisiert. 2011 war die DITIB der erste Ausrichter.

    Impressionen von 2011:

    Die Integrale findet in diesem Jahr am 9. September 2012 statt. Weitere Informationen dazu unter: www.integration-braunschweig.de

    Sport, der Motor von Integrationsprozessen. Erfolgreiches 1. Forum Stiftungen und Sport in Niedersachsen

    Welche Rolle spielt der Sport in der Integration von Menschen mit Migrationshintergund? Wie wird die zukünftige Sportförderung in Niedersachsen und Deutschland gestaltet und wie können sportfördernde Stiftungen ihr Profil schärfen? Dieser und andere Fragen standen im Mittelpunkt des 1. Forums Stiftungen und Sport in Niedersachsen am 10. März 2012. Ausgerichtet wurde das Forum von der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung. Unter den rund 200 Gästen befanden sich Vertreter der unterschiedlichsten Verbände und Vereinen der vielfältigen niedersächsischen Sportlandschaft sowie Teilnehmer aus den Bereichen Politik, Verwaltung und Migrantenselbsthilfeorganisationen. Diese bunte Mischung führte zu einer abwechslungsreichen Tagung mit anregenden Vorträgen, Diskussionen und Workshops.

    „Sport verfügt über soziale und integrative Potenziale, die wir verantwortungsbewusst, im Sinne des organisierten Sports und zum Wohl unserer Gesellschaft weiterentwickeln und nutzen wollen.“, gab Uwe Schünemann, Niedersächsischer Minister für Inneres und Sport und Vorsitzender des Stiftungsrats der Lotto-Sport-Stiftung, das Motto der Veranstaltung vor. In Niedersachsen liegen dabei die Schwerpunkte in zwei Bereichen, der Integration in den Sport und der Integration durch den Sport. Unverzichtbar dabei ist das ehrenamtliche Engagement, denn das „Ehrenamt hat Vorbildcharakter und ist eine wichtige Stütze in der Integrationsförderung“, betonte Minister Schünemann.

    Auch Dr. Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes, strich die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements in den Sportvereinen und das damit verbundene Integrationspotential hervor. „Denn wir betrachten Zuwanderung als eine große Bereicherung für die deutsche Sportlandschaft!“, so Dr. Vesper. Gleichzeitig ist die Integration immer ein zweiseitiger Prozess. Daher müssen Vereine und Verbände lernen, so Dr. Michael Vesper weiter, „wie sie erstens noch mehr Menschen mit Migrationshintergrund erreichen, und wie sie sich zweitens schneller und besser vertraut machen mit etwas, das ihnen möglicherweise zunächst fremd ist.“

    In der anschließenden Podiumsdiskussion und den Workshops wurden die Themen anhand von vorbildhaften Beispielen aus der Praxis vertieft. Auch die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung wird sich weiter intensiv mit den Themen Sport und Integration beschäftigen und diese Veranstaltungsreihe im kommenden Jahr fortsetzen.

    Weitere Informationen:

     

     

    Fachtagung: „Gemeinsam für Geschwisterkinder“ in Wolfsburg

    Der gemeinnützige Verein Netzwerk für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher e.V. will die Situation schwerkranker Kinder und Jugendlicher sowie Ihrer Familien in Niedersachsen durch Koordination und Unterstützung nachhaltig verbessern und sichern. Dazu gehört auch die Unterstützung der gesunden Geschwisterkinder, für die das Geschwisterkinder Netzwerk ins Leben gerufen worden ist.

    Dem Thema Geschwisterkinder widmet sich die erste Fachtagung des Netzwerks. Die Tagung findet am 7. November 2011 bei phæno, Wolfsburg, statt. Ziel der Fachtagung ist es, auf der Basis von Fachreferaten etwas über den Stand der Vernetzungsbemühungen für Geschwisterkinder, über die bereits getätigten Vorarbeiten und anvisierten Zielsetzungen der im Aufbau befindlichen Netzwerke sowie über mögliche Beteiligungen durch Geschwister-Kinder und -Jugendliche zu erfahren. Die verschiedenen Initiativen im Land haben auf einem „Markt der Möglichkeiten“ die Chance, ihre Angebote vorzustellen und miteinander in Kontakt zu treten. Ziel ist es, eine für alle nutzbare interaktive Angebotskarte auf unserer Geschwisterkinder-Homepage:
    www.Geschwisterkinder-Netzwerk.de
    sowie eine langfristige Vernetzungen aller Akteure rund um das Thema „gemeinsam für Geschwisterkinder“ zu schaffen

    Volltreffer in der Nachspielzeit

    Ausstellung „Bleib am Ball“ gewinnt Bildungspreis der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur

    Die vornehmlich jungen Besucher waren begeistert, jetzt gibt es auch eine Auszeichnung von fachlicher Seite: die Ausstellung „Bleib am Ball“ für Kinder im Alter von 4 bis 14 Jahren, erhielt den mit 5.000 Euro dotierten Deutschen Fußball-Kulturpreis 2011 in der Kategorie „Lernanstoß – der Fußball-Bildungspreis“. Die elfköpfige Jury um Ex-Bundesligaprofi Markus Schroth wählte das Projekt aus insgesamt 64 eingereichten Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet aus.

    Das Preisträger-Projekt „Bleib am Ball“ ist eine Ausstellung zum Mitspielen für Kinder von vier bis 14 Jahren rund um den Fußball. Sie fand zur WM der Frauen 2011 vom 3. April bis 30. Juni 2011 in Kooperation mit dem Stadtteilzentrum Vahrenwald statt. „Mit und für Kinder“ lautete das Motto, das von Anfang bis Ende vorbildlich und mit viel Engagement von allen Beteiligten eingelöst wurde.

    96 Kinder aus zwei Grundschulen, einem Verein, einem Spielpark und einer Kindertagesstätte waren an der Ausstellungs-Vorbereitung beteiligt. Ab Januar 2011 waren sie in vier Projekten sportlich und recherchierend unterwegs. Ihre vielfältigen Ergebnisse und Erlebnisse wurden in Foto- und Filmreportagen, Fotoalben, gemalten Bildern, einer Wandcollage und Fußballguckkästen in die Ausstellung integriert.

    Eine Sammelaktion beteiligte auch Erwachsene, die besondere Ausstellungstücke gaben: unter ihnen der Oberbürgermeister von Hannover, WM-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus oder Per Mertesacker, der einen Pokal stiftete.

    Die Ausstellung wurde ein voller Erfolg: An die 2.000 Kinder besuchten das Stadtteilzentrum Vahrenwald und bekamen einiges geboten. In den einladend gestalteten, inszenierten Räumen mit Spiel-, Wissens- und Hörstationen gelang eine offene, vielfältige und aktive Auseinandersetzung mit Fußball und Kultur. Schon das Logo, das als Wappen gestaltet wurde, assoziierte die Vorstellung eines Vereins „Bleib am Ball“, mit dem die Kinder sich identifizieren konnten. Fast alle Exponate durften erprobt und benutzt werden. Fankultur, Fußballgeschichte, Mädchen- und Frauenfußball, Rollenidentitäten, Berufsfelder, Bewegung, Ernährung und Gesundheit, Medien, Fußballregeln, Fairness, Teamgeist im „Stadion“ und vieles mehr konnten spielend erfahren werden.

    Über 20 Begleitveranstaltungen haben die engagierten MitarbeiterInnen der Ausstellung auf die Beine gestellt. Ein ganzes Netzwerk aus sportlichen und kulturellen Einrichtungen ist dabei rund um das Stadtteilzentrum Vahrenwald entstanden. Die ohnehin originellen Ausstellungs-Lernerlebnisse, vom Blutdruck-Messen bis zum „Sportschaustudio“-Moderieren wurden durch das Begleitprogramm vielfältig ergänzt: Es gab Besuche des AWD-Stadions von Hannover 96 mit eigenem Videodreh, Kinder konnten der Reiterstaffel der Polizei Hannover über die Schulter schauen oder mit einem szenekundigen Polizeibeamten über Fußballfans sprechen. Sport gab es natürlich auch, bei Fußball-Turnieren in Schule und Kita.

    Die Ausstellung „Bleib am Ball wurde gefördert von der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung, der DFB-Kulturstiftung , der Landeshauptstadt Hannover, dem Integrationsrat Vahrenwald/List und der Region Hannover. Großzügige Sachspenden gaben JAKO, Umbro und eckball.de.