#9 Ein Haus für Begegnung und Zusammenarbeit
W19 soll ein Ort werden, an dem Menschen zusammenkommen, Ideen entstehen und Engagement sichtbar wird.…
Bautagebuch W19

Die erstmals stattgefundene Regionalkonferenz der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung war eine inspirierende und zugleich mutmachende Veranstaltung. Stattgefunden hat sie am 08. September in den Räumlichkeiten des KreisSportBundes in Sögel im Emsland. Die Regionalkonferenz machte deutlich, wie kraftvoll und wichtig Begegnungen und das persönliche Wort sein können.
Aus der Stiftung
Mit an Bord waren die zahlreichen Initiativen wie Spielfeld Gesellschaft, Mensch sein im Sport sowie Zusammenhalt vor Ort, die Schwerpunkte wie den Austausch und die Integration in Niedersachsen, Werteorientierung im Sport sowie das Stärken der Gemeinschaft durch gegenseitiges Zuhören, Planen und Umsetzen behandeln und diese gemeinsam mit den Teilnehmenden in Workshops für die Region Unterems diskutierten.
Was von diesem Tag bleibt, lässt sich vielleicht am besten an einer Rückmeldung festmachen: „Bitte haltet es bei, Netzwerkveranstaltungen zu organisieren und Menschen zusammenzubringen.“ Eine Teilnehmerin erzählte, dass sie durch die Veranstaltung Kontakte in ihrer unmittelbaren Umgebung geknüpft habe, die ihr bislang gefehlt haben.
Genau darin liegt eine Wirkung solcher Begegnungen, die sich nicht in Teilnehmerzahlen oder vermitteltem Wissen messen lässt. Menschen lernen einander kennen. Aus einem Gespräch kann ein Kontakt werden, aus einem Kontakt vielleicht eine gemeinsame Idee. Gerade in ländlichen Regionen, in denen viele Engagierte nebeneinander arbeiten, ohne voneinander zu wissen, kann dieser erste Schritt entscheidend sein.
Für die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung ist das ein wichtiger Anlass, ihre Arbeit noch stärker in die Fläche zu tragen: dorthin zu gehen, wo Menschen gesellschaftlichen Zusammenhalt gestalten, und Räume zu schaffen, in denen aus einzelnen Akteur:innen ein Netzwerk werden kann.
Wie unterschiedlich die Perspektiven auf diese Regionen sein können, zeigte die Paneldiskussion „Stadt und Land und Projekte. Potenziale und Möglichkeiten“. Yannick Fiß von der Koordinierungsstelle Integration und BeSS-Servicestelle des KreisSportBundes Emsland e.V., Sabina Christov vom YAWARA Sport Verein e.V. und Teil des Bundesstützpunkts Integration sowie Julia Nahrath, Projektmanagerin der LEADER-Region „Ostfriesland an der Ems“ bei der ARSU GmbH, brachten ihre Erfahrungen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern und Zusammenhängen ein. Anschließend ging es in den Workshops und bei den Inputs zu Fördermöglichkeiten und Fundraising um die Frage, wie aus Ideen konkrete Vorhaben werden können. Im Mittelpunkt blieb dabei der Austausch: Wissen teilen, Erfahrungen weitergeben und vor allem Menschen miteinander bekannt machen.
Die Regionalkonferenz hat damit vor allem eines gezeigt: Wirkung beginnt mit Begegnungen. Und manchmal mit einem Gespräch, aus dem etwas entsteht, das über den Tag hinausreicht.

W19 soll ein Ort werden, an dem Menschen zusammenkommen, Ideen entstehen und Engagement sichtbar wird.…
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